Scorpriamo le Wunderkammer del XVI sec.

Entdecken wir die Wunderkammern des 16. Jahrhunderts.

Die Kabinette der Wunder, besser bekannt unter dem deutschen Begriff Wunderkammern, entstanden nicht nur als unordentliche Räume voller seltsamer Objekte, sondern als erster wahrer Versuch des modernen Menschen, das gesamte Universum in einem einzigen Raum zu katalogisieren.
Die Kabinette der Wunder, besser bekannt unter dem deutschen Begriff Wunderkammern, entstanden nicht nur als unordentliche Räume voller seltsamer Objekte, sondern als erster wahrer Versuch des modernen Menschen, das gesamte Universum in einem einzigen Raum zu katalogisieren.
Eine wahre Wunderkammer sollte ein Mikrokosmos sein, der den Makrokosmos widerspiegelt. Aus diesem Grund wurden die Objekte in drei Hauptkategorien unterteilt:
Naturalia: Bizarre Kreaturen der Natur (Narwalzähne, die als Einhorn-Hörner ausgegeben wurden, ausgestopfte Krokodile, Korallen, Fossilien).
Artificialia: Von Menschen mit äußerster Geschicklichkeit geschaffene Objekte (mechanische Automaten, kunstvolle Schmuckstücke, exotische Waffen, Miniaturen).
Mirabilia: Dinge, die Erstaunen hervorriefen, weil sie einzigartig oder monströs waren („magische“ Objekte oder natürliche Missbildungen).
Mit dem Aufkommen der Aufklärung im 18. Jahrhundert wich das „Wunder“ der „Methode“. Wissenschaftler begannen, die Nebeneinanderstellung eines Hirschgeweihs neben einer goldenen Uhr als kindisch zu empfinden.
Die Sammlungen wurden getrennt: Gemälde kamen in Pinakotheken, Naturfunde in Naturkundemuseen und Artefakte in Archäologische Museen.
Heute sind Wunderkammern im Design und in der Kunst wieder in Mode, weil sie dieses archaische Verlangen nach Staunen repräsentieren. In einer Zeit, in der alles anklickbar ist und von einem Algorithmus erklärt wird, hat die Idee eines Raumes, der das Unbekannte birgt, eine fast magische Anziehungskraft.

Zurück zum Blog